„ Rien ne va plus” für bayrischen Casinos?

· Casinonews
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Heisst es in den Bayrischen Casinos schon bald „ Rien ne va plus“ nichts geht mehr. Immer grössere Probleme gefährden die Existenz einzelner Standorte der bayerischen Spielbanken. Die Forderungen der lokalen und nationalen Politiker sowie des Obersten Rechnungshof nach einschneidende Konsequenzen bis hin zur Schließung einzelner Spielbanken werden immer lauter. So berichtet etwa die Süddeutsche Zeitung dass die deutschen Casinos in einer nicht übersehbaren Krise stecken, die sich etwa durch einen Rückgang der Spielerträge um 42% seit 2008 oder der Gästezahlen um 33 Prozent zeigt. Allerdings halten doch einige Landespolitiker an ihren Spielbanken fest, obwohl das moderne Spielverhalten längst Richtung Internet tendiert. Sie vertreten hier die Meinung, dass die Schließung defizitärer Standorte staatlicher Casinos keine gute Lösung ist, denn unabhängig von den Zahlen habe ist der Auftrag der Spielbanken auch ein ordnungspolitischer, ein legales, seriöses und vielfältiges Angebot an Spielen zu schaffen und vor allem ein verantwortungsvollen Umgang mit diesen sicherzustellen. Auch auf die Arbeitsplätze de Spielbanken wird ebenso hingewiesen wie auf die Aufwertung des lokalen kulturellen und sozialen Lebens. Über kurz oder lang muss aber den Tatsachen ins Auge geschaut werden. Vermutlich ist es ziemlich gleich, zu welchen Maßnahmen zu Lasten der Steuerzahler auch immer gegriffen wird, um die staatlichen Spielbanken weiter zu schützen. Die Zukunft gehört sicher der Konkurrenz aus dem Web. Das lässt sich aber genau so wenig durch Gesetze oder Verordnungen verbieten wie man ja auch nicht Smartphones oder das Handys abschaffen kann. Hier ist es sicher besser, die virtuellen Angebote gesetzlich zu regeln und so dem Schwarzmarkt das Wasser abzugraben und den Spieltrieb in rechtlich geordnete Bahnen zu kanalisieren.
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