Bayrische Casinos – die goldenen Zeiten sind vorbei

· Casinonews
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Noch heute schwärmen die Croupiers in den bayrischen Spielbanken von den guten alten Zeiten. Es ist nur ein paar Jahre her, dass etwa Münchner Gastronomen nach Feierabend kamen und ihre Tageseinnahmen und oft auch noch mehr erspielten. Oft standen die Gäste in bis zu 3 Reihen vor den vor den Spielautomaten und an den Roulette-Tisch wurde schon mal nach dem 50?000-Mark-Stück gefragt.„Die goldene Glitter-Zeit ist längst vorbei“, meint ein Casinoangestellte, So ist etwa im Casino von Garmisch Patenkirchen der teuerste Jeton gerade einmal 5000 Euro wert. Und nach dem wird kaum gefragt. Sehr viele Gäste leiben auch wegen des Rauchverbotes den Casinos fern, das laut einem führenden Manager auf einen Schlag rund ein Drittel des Bruttospielertrags gekostet hat.  
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In diesen goldenen Zeiten füllten die Casinos die Staatskasse mit richtig viel Geld. Noch 2005 gab es satte 81 Millionen Euro Gewinn für Bayern und seit der Jahrtausendwende über 70 Millionen Euro. Seit dem diese sprudelten Einnahmen ausbleiben, mehren sich die Rufenach Schließungen einzelner Casinos. Um dies zu verhindern, haben die Spielbanken umstrukturiert, allerdings nicht in dem Ausmass wie geplant. So verbietet etwa noch die Gesetzeslage ein Online-Roulette wo das Spiel durch eine Kamera live vom Tisch überträgt direkt zum PC des Kunden überträgt und dieser plaziert seine Wette daheim im Internet. Auch eine Senkung des Zutrittsalters von 21 auf 18 wurde von der Politik abgelehnt. Was noch möglich war, ist ein Abbau des Personals und eine Verkürzung der Öffnungszeiten. Ein Hauptproblem sehen die Verantwortlichen vor allem in Internet denn hier wächst eine Generation von Spielern heran, die keine Angst hat, im Internet Geld auszugeben. Die Massnahmen zeigen aber schon leichte Erfolge, denn im ersten Quartal 2013 vermelden die bayrischen Casinos ein Plus von rund drei Prozent.
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